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Wie und wann erhebe ich eine Klage vor dem Arbeitsgericht

Wegen der aktuellen Lage werden Sie gebeten, die Rechtsantragstelle nur aufzusuchen, wenn dies unumgänglich ist.

Es wird für Sie ein Leichtes sein, eine formell richtige Klage einzureichen, wenn Sie die im Download bereitgestellten Merkblätter und Ausfüllhilfen beachten. Musterformulare für Klagen, ob Forderung oder Kündigungsschutz, sollen beim Formulieren des Antrages und der Klagebegründung helfen. Diese Vordrucke können Sie ausdrucken und ausgefüllt sowie eigenhändig unterschrieben in zweifacher Ausfertigung an das Arbeitsgericht senden.

Wichtig bei der Erhebung einer Klage sind Ihre vollständige Anschrift und die der beklagten Partei. Bei der Bezeichnung der beklagten Partei muss auch die gesetzliche Vertretung angegeben werden, z. B. bei einer GmbH der/die Geschäftsführer/in oder bei einer Aktiengesellschaft (AG) der Vorstand. Bei einer Einzelfirma ist der/die Inhaber/in der gesetzliche Vertreter. Eine oHG (offene Handelsgesellschaft) wird durch die oder den Gesellschafter vertreten.  

Entscheiden Sie sich für diesen Weg der Klageerhebung, sind die entsprechenden Belege, die im Zusammenhang der gewünschten Rechtsverfolgung stehen, zweifach beizufügen.  Zur Fristwahrung können Klageanträge und sonstige Schriftsätze per Fax eingereicht werden. Die Originalklagen, Anträge bzw. Originalschriftsätze nebst Anlagen sollten dann schnellstmöglich auf dem Postweg oder durch Einwurf in den Nachtbriefkasten nachgereicht werden. Ebenso besteht die Möglichkeit über den elektronischen Rechtsverkehr fristwahrende Anträge und Schriftsätze einzureichen.

Eine Übersendung per E-Mail ist wegen fehlender Rechtsgrundlage nicht gestattet. 


Klagemuster, Mahnbescheid und Prozesskostenhilfe zum Download